Kernstück jedes Inkjetplotters sind die Tintenstrahldüsen, in der Packdichte, dh. der Anzahl der Düsen pro Kopf, in der Beherrschung der Zündimpulse und -frequenz, der Gleichmässigkeit von Tropfenflug und Tröpfchenmenge und in der Präzision des Setzens der Tröpfchen auf den genau vordefinierten Punkt liegt das eigentliche Know How, das die Qualität des Drucks bestimmt - das ist die Dot Size Control Technik des Quadro.
Durst hat deshalb, auf Basis der Spectra-Düsenkopf-Technologie die Quadro Array Technologie entwickelt, die all diese technischen Anforderungen perfekt vereint. 512 Düsenauslässe pro Array gewährleisten die höchste bisher verwendete Packdichte, die eigens entwickelte Firing Impulse-Elektronik, die auf jeden einzelnen Slot wirkt und Tröpfchengröße und -form kontrolliert, die Präzision der Tröpfchen-Positionierung, dauerhaft in Umlauf befindliche Tinte mit konstanter Temperaturregelung und eine im Tintenleitungssystem befindliche Entgasungsstation (Lunge) erfüllen die Aufgabe der Tröpfchengrößenregulierung. Mit addressable 600 dpi erzielt die Quadro Array Technologie photografische Qualität.
Die hochpräzise Fertigung der Trägerplatte und die Mikrometer genaue Montage der Slots resultieren in äquidistanten Düsenabständen von 127 Micron mit einer ausgezeichneten Geradlinigkeit der austretenden Flüssigkeit aus den Düsen.
Die Tinte, über Tinteneinlassstutzen in den Zwischentank mit integriertem Tintenfilter und elektronischer Niveauüberwachung wird in einer „Lunge" durch osmotische Filter entgast, über, in der Druckplatte des Quadro eingelassenen Tintenkanäle konstant beheizt und durch Nanopumpen in Bewegung gehalten und dem Piezodrucksystem zugeführt. Lunge und Tintenführungssystem im Quadro Kopf ermöglichen den Betrieb des Piezokopfes bis 20 Khz bei hoher Zuverlässigkeit und Tropfengeometrie-Konstanz. Die Düsenkopfanordnung ist dabei so gewählt, dass Weissdruck gleichzeitig mit CMYK und Lm, Lc in einem Arbeitsgang erfolgen kann.
Ein Steck-Kippverschluss ermöglicht das Nachfüllen von Tinte während des Druckbetriebs, ohne mit der Tinte in Berührung zu kommen. Neben den CMYK Tintenversorgungssystem liefert Durst als erstes Unternehmen weltweit die Farbe „Weiss"; ein gesondertes Tintenzuführsystem mit Anti-Sedimentations-einrichtung ermöglicht Weissdruck in Kombinationen mit CMYK.
Extrem große Gummirollen und eine Streckwalze garantieren den faltenfreien Transport des Mediums über die Druck-Saugplatte bei geringem Medienverlust bei Medienwechsel. Eine eigene Vorrichtung erlaubt das Einführen (Laden) des Mediums bis zu Breiten von 3.200 mm durch eine Person. Das Medium wird motorisch über eine Aufwickelvorrichtung mit pneumatischen Kern und Zugspannungs- Regelung aufgerollt.
Diese Tinte garantiert schnelle Trocknung, hohes Haftungsvermögen und Flexibilität auf allen flexiblen Medien. Ein hoher Pigmentanteil verleiht den Drucken hohe Farbdichte. Die Drucke sind ohne nachträgliche Wärmebehandlung sofort bearbeit- und einsetzbar. Auf Grund der Tinten-Flexibilität sind auch Stoffe ohne Coating verfließfrei bedruckbar, UV druckoptimierte Medien zeigen keinen Weißbruch.
Schwerentflammbare Materialien (Brand¬klasse B2) behalten auch im bedruckten Zustand aufgrund der Tinteneigenschaf¬ten ihren Brand hemmenden Charakter.
• Medienkanal mit Abspeicherung der Einstellung von Medientype, Medienbreite, Tension, UV-Lampenstufe,
Ansaugstufe des Vakuumtisches Geschwindigkeitsstufe, und „Tuning Option“ zur Kompensation der temperaturbedingten Medieneigenschaften;
• Stepless Skip-White–Überspringen nicht zu bedruckender Flächen in X und Y-Richtung
• Queue-Funktion mit Selektionskriterien zum produktiven Abarbeiten von Aufträgen
• Backlit-Funktion, die in einem Druckvorgang einen zweifachen Tintenauftrag ermöglicht
• Schnittstelle zu Workflow-Software zur Steuerung der Auftragsverwaltung
• Effizienter Workflow mit Colormanagement und Ansteuerung über externen Caldera RIP-Server;
• Automatisierter Arbeitsablauf über RIP-Job-Tickets und Hotfolders mit Einstellmöglichkeiten für Geschwindigkeitsstufe, Farbauftrag sowie simultaner Bedienung der Druckwarteschlange und „Hotfolder“
Der Rho 320R ist nicht einfach ein Gerät - es ist ein System, das mit den Geschäftsmöglichkeiten seiner Kunden ausbaubar ist, ein System, das man nicht mehr verlässt, weil auf Durst Verlass ist.