Belichtungstechnik
Drei über Sensoren und Durst eigener Bildaufbau-Software angesteuerte Farblaser (rot, grün, blau) - die über ein optisches System zur Vereinigung des Strahlengangs temperaturunabhängig gesteuert werden, belichten wahlweise in 200 ppi oder 400 ppi Auflösung Pixel für Pixel, zeilenweise die digitalisierten Bilder auf photosensitives Rollenmaterial (Photopapiere RA4, Transparent- und Translucent-Photofilme). Das berüchtigte Schwarzschildverhalten existiert nicht mehr, da material- und maßstabunabhängig mit der gleichen Belichtungszeit belichtet wird.
Papiertransport
Durch das patentierte Durst Papier-Transportsystem können Lambda-Bilder und Bildfolgen kontinuierlich und ohne Papierverlust endlos belichtet werden. Einzige Begrenzung der Bildlänge ist die Länge der Photopapierrolle (80 m). Je nach Modell werden eine oder bis zu 5 Papierrollen in eine Abwickeleinheit eingelegt und in Folge über eine Belichtungsprojektion gespannt, gezogen und nach Erstellung des Latentbildes aufgewickelt. Der Lambda 131 HS hat einen Papierrevolver mit Aufnahme von 5 Papierrollen. Durch Auswahl der gewünschten Papiertype über die Workstation, wird das richtige Papier wie in einem Paternoster-System in die Abwickeleinheit eingedreht. Eine automatische Schneidevorrichtung - anzusteuern über die Workstation - schneidet das Papier; über Softwarebefehle wird das Papier in die Abwickeleinheit zurückgezogen und vermeidet bei Papierwechsel Papierverlust.
Die Bediensoftware
Jahrzehntelange Erfahrung in der Photo-Labortechnik sind die Basis der Durst eigenen Bediensoftware. Sie ist selbsterklärend und ermöglicht:
• Vergrößern/Verkleinern
• Aufteilung der Bilder in Bahnen
• Mehrfachprints
• Drehen und Spiegeln
• Auto-Spooling
• Auto-Nesting zur Ausnützung der Papierbreite
• Color Management
• "Softproofing" - Korrekturmöglichkeit der Bilder am Monitor
• Batch processing
• Rippen durch integrierten RIP
• Bildkorrekturen in Farbe und Dichte
Fotopapiere werden kundenindividuell optimal über Durst eigene Kalibriersoftware durch ein automatisches Densitometer kalibriert und abgespeichert; die Belichtungsdaten pro Bild und/oder Job sind gespeichert und können jederzeit wieder aufgerufen werden;Durch einzigartige LINUX „on-the-fly“-Technologie erfolgt Größenberechnung, Rippen, Belichten und Verarbeiten der Daten gleichzeitig – ohne Vorarbeit, ohne Erstellung einer eigenen Belichtungsdatei, die bei geringfügiger Änderung neue erstellt werden müsste, ohne Belastung der RAM-Speicher und ohne Netzwerkbelastung.